Die schönsten Strände in Sri Lanka – Meine Top 10 Traumstrände

Die schönsten Strände in Sri Lanka – Meine Top 10 Traumstrände
28 Oct 2014
“Die schönsten Strände in Sri Lanka” – ich muss zugeben, dass mich dieser Blogtitel vor eine große Herausforderung stellt. Denn es gibt einfach viel zu viele schöne Strände in Sri Lanka. Als ich in Vorbereitung auf die Reise verschiedene Blogs und Reiseführer gelesen habe, hörte es sich für mich so an, als ob eigentlich nur zwei oder drei Strände um den Titel als mein “Top Beach of Sri Lanka” konkurrieren würden :-) Aber es war ganz anders: Endlose Strände, perfekt weicher Sand, weit in den Himmel ragende Palmen, perfekte Wellen und wunderschöne Steine in klarem Wasser. Bei jedem einzelnen Strand dachte ich “noch besser kann es nicht werden” und dann hat mich die nächste Bucht doch wieder umgehauen. Das Beste: Die Strände sind so unterschiedlich – mal ewig lang, dann wieder kleine Buchten, mal lieblich, dann wieder rau – dass in Sri Lanka jeder seinen persönlichen Lieblings-Strand findet. Hier sind also meine:

Meine Top 10 Strände in Sri Lanka:

1. Arugam Bay: Surfer-Paradies auch für Nicht-Surfer

Eine wunderschön geschwungene Bucht und die perfekte Mischung aus Leben und Ruhe, aus Touristen und einheimischen Fischern: All das habe ich in Arugam Bay gefunden. Die Bucht gilt als einer der top Surf-Spots weltweit. Aber auch Nicht-Surfer finden ihre Freude an den Wellen. Wir haben uns stundenlang im Wasser hin und her treiben lassen. Ein Riesenspaß – so lange nicht gerade eine besonders große Welle direkt über einem zusammenbricht :-)
Ganz besonders gut hat mir Arugam Bay am Morgen bei Sonnenaufgang gefallen. Dann kann man zuschauen, wie sich die ersten Surfer auf den Weg zum Wasser machen, während die Fischer ihre Boote an Land ziehen, die Netze sortieren und den Fang auf den feuchten Sand werfen. Fast genau so schön: Der Sonnenuntergang, wenn die glühende Sonne alles in dieses tolle Licht taucht. Danach auf der Straße hinter dem Strand in einem der netten Restaurants lecker essen (z.B. einen der Fische von morgens) und dann wieder am Strand den Sternenhimmel mit offenem Mund bestaunen – der ist nämlich wirklich der absolute Wahnsinn.
Tangalle

2. Tangalle: Traumbuchten unter Palmen

Die Strände in Tangalle haben mich wahrscheinlich vor allem auch deshalb so beeindruckt, weil wir sie regelrecht entdeckt haben. Von der Ufer-Straße ist es nämlich an manchen Stellen alleine kaum möglich, über die verschlungenen Wege bis zum Strand zu gelangen. Deshalb sind wir einfach am Ufer entlang von Bucht zu Bucht gelaufen. Dabei muss man zwischenzeitlich über große Felsen klettern und aufpassen, dass man auf Algen bewachsenen Steinen nicht abrutscht. Aber dafür ist die Spannung umso größer, was sich hinter der nächsten Ecke verbirgt. Und die Strände, die sich dann vor uns ausbreiteten waren einfach  malerisch schön und dazu fast menschenleer. Der einzige Wermutstropfen: Wir konnten nicht ewig an  unserem Traumstrand sitzen bleiben, weil wir ja noch den ganzen Weg zurückgehen mussten.
Mirissa

3. Mirissa: Backpacker Idylle auf weichem Sand

Für umgerechnet 40 Cent zwei Kokosnüsse kaufen, diese genüsslich am Strand trinken und danach noch einmal zur Verkäuferin gehen, die die Kokosnuss aufschlägt, so dass man auch noch das Mark herausschaben kann – das muss das Paradies sein, oder?! Ich habe mich in Mirissa sofort wohlgefühlt. Und das Allerbeste: Man kann am Strand, mit den Füßen fast im Wasser, bei Kerzenschein zu Abend essen. So nah am Meer habe ich an keinem anderen Strand in Sri Lanka gegessen. Die Rotti (Teigfladen) und das Lion Bier schmecken da natürlich gleich doppelt so lecker. Backpacker-Romantik par Exzellenz :-)
Mein besonderer Tipp für Mirissa: Zum Sonnenuntergang auf den Felsen am Rand der Bucht steigen! Auch wenn man dazu bis zum Bauch durch das Meer waten muss – es lohnt sich. Von dort oben hat man den besten Blick und zumeist die Holz-Bank auf dem Felsen ganz für sich alleine.
Kirinda

4. Kirinda: Magische Felsformationen im Wasser und am Strand

Die Strände in Kirinda sind keine typischen Badebuchten, sondern eigensinnig schönes Meeresufer. Große, von den Wellen abgerundete Felsen liegen im Wasser und auf dem Sand und grünes Gewächs rahmt die Buchten ein. Das ist ganz anders, als die typisch lieblichen Traumstände im indischen Ozean, aber mir gefällt so ein “Charakter-Strand”. Einen kleinen Punktabzug gibt es nur für den starken Wind, der mir hier um die Ohren gepfiffen und mich fast weggeblasen hat.
Unawatuna

5. Unawatuna: Badeparadies an der Südküste

Wer vor allem auf der Suche nach einem schönen und entspannten Badeurlaub ist, der findet in Unawatuna den perfekten Strand. Hier ist das Wasser so blau und der Sand so weiß wie sonst nirgends. Außerdem ist die Mischung aus touristischer Infrastruktur und entspannter Ruhe optimal. Am Strand gibt es jede Menge Bars, die neben leckeren Fruchtsäften auch Liegen und Sonnenschirme bereitstellen – bei der wirklich brennenden Sonne in Sri Lanka kein zu unterschätzender Punkt. Am Rand der Bucht kann man in kleinen Lokalen direkt am Wasser zu Abend essen und danach durch die Straßen mit den unzähligen kleinen Läden bummeln. Dort gibt es jede Menge Touri-Kitsch zu kaufen, trotzdem wirkt alles sehr entspannt und nicht zu überlaufen. Unawatuna – das ist zumindest außerhalb der Saison ein perfekter Ort für ein paar schöne Tage am Strand.
Nilvaeli im Nord-Osten Sri Lankas

6. Nilvaeli: Ewig langer, menschenleerer Strand

Ein ewig langer Strand und keine Menschen weit und breit. Dafür leisten uns ein paar Kühe Gesellschaft.  Nilvaeli im Nord-Osten Sri Lankas ist der perfekt Ort für ein paar ruhige Badetage. Und am zweiten Tag finden wir sogar eine Strandbar, in der man frische Fruchtsäfte trinken oder sich mit gebratenen Nudeln stärken kann. Ansonsten ist hier gar nichts los. Aber so haben wir den Strand und das Meer ganz für uns – ich will mich nicht beschweren :-)
Hikkaduwa

7. Hikkaduwa: Urlaubsparadies für jeden Geschmack

Anders als im Nord-Osten in Nilvaeli, das ziemlich weit von Colombo und dem internationalen Flughafen entfernt liegt, trifft man in Hikkaduwa auf ein paar andere Touristen. Je näher man an der Hauptstadt Colombo ist, umso voller sind die Strände. Aber in der Nebensaison ist es trotzdem sehr ruhig und entspannt. Viele Hotels und Restaurants haben geschlossen oder nur zwei, drei Gäste. Während wir in einer Strandbar ein Bier trinken, liegen die Mitarbeiter auf den Liegestühlen und tun es uns gleich. Das ist doch Entspannung pur! In der Hochsaison soll es in Hikkaduwa allerdings richtig voll werden. Ich bezweifle, dass es dann immer noch genauso schön ist.
Waskaduwa

8. Waskaduwa: Nichts als Strand

Waskaduwa liegt noch einige Kilometer näher an Colombo wie Hikkaduwa. Auch hier gibt es ein paar große Urlaubs-Resorts am Kilometer langen Strand. Da der Strand aber so lang ist, liegen diese nicht dicht an dicht, sondern mit genügend Abstand. Leider war das Meer als wir dort waren ziemlich aufgewühlt und die Wellen sehr rau. Man konnte zwar etwas im Wasser planschen, aber nachdem mich eine Welle so richtig rabiat durchgeschleudert hatte, verging mir etwas die Lust. Dafür entdeckte ich in den Palmen am Strand Flughunde. Sobald es etwas dämmrig wird, ziehen die wirklich riesigen Fledermäuse ihre Bahnen am Himmel. Extrem beeindruckend!
Weligama

9. Weligama: Kilometerlange Bucht in Sri Lankas Süden

Das Foto zu diesem Strand ist eines meiner Lieblingsbilder. Der Strand an sich konnte mich leider nicht komplett überzeugen. Die Bucht von Weligama ist ziemlich lang gestreckt und unser Hotel lag fast am Ende. Dort war es sehr ruhig und außer ein paar Jungs aus den umliegenden Häusern, die Abends zum Fußballspielen an den Strand kamen, war hier gar nichts los. Auf dem Weg zum Dorf kamen wir aber leider an recht viel Müll vorbei. In Weligama selbst wird gerade ein großer, hässlicher Hotelbunker an den Strand gebaut, was das Bild doch stark beeinträchtigt.
Aber damit ihr das nicht falsch versteht: Was ich hier mache ist alles Jammern auf sehr hohem Niveau, denn die Strände in Sri Lanka sind fast alle toll und es ist gar nicht so einfach, eine Reihenfolge der schönsten Strände festzulegen.
Negombo

10. Negombo: Perfekte Kombi aus Stadt und Meer

Nachdem ich über Negombo nicht so viel Positives gelesen habe, fahren wir nur für die letzte Nacht dorthin, um möglichst nah am Flughafen zu sein. Umso positiver bin ich dann überrascht: Die Stadt ist ganz schön, also nicht zu groß und trotzdem gibt es reges Leben. Die Straße mit den Restaurants und kleinen Läden ist zwar ein paar Meter vom Meer entfernt, dafür aber ganz nett. Und wenn man den Strand nicht gerade an der Stelle betritt, an der einige betrunkene Jugendliche und ein paar komische Gestalten herumlungern, ist auch das Meer bei Negombo sehr schön. Vor allem, weil sich Sri Lanka hier mit noch einmal einem wunderschönen Sonnenuntergang von uns verabschiedet.
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Wibke

Wibke liebt das Reisen und das Internet. Hier nimmt sie Dich mit auf ihre Entdeckungsreisen durch das Web und die Welt. Außerdem kommt der Genuss nicht zu kurz. Denn neben dem Reisen, der Fotografie und Webthemen ist das Kochen, Backen und Essen eine weitere Leidenschaft von ihr.

Comments

  1. Wow! Das sind wirkliche Traumstrände.
    Dein Post gefällt mir super gut! Sollte ich mal nach Sri Lanka fliegen, brauche ich schon mal keinen Reiseführer kaufen, deine Tipps sind echt klasse!

    • Ich war 4 Monate in Sri Lanka und habe Fernweh wieder dort hin. Mit meinen Bildern hab ich auch schon einen Preis gewonnen über Sri Lanka. Ich durfte Menschen kennen lernen und Einheimische die kein Tourist kennen lernen wird in der Form wie ich und ich habe tiefen Respekt vor den Menschen den man sollte sich immer im klaren sein das auch solch schöne Bilder nicht das Leben der Menschen dort wieder spiegelt

  2. Hallo Wibke

    Das ist wirklich eine tolle Zusammenstellung und auch ich musste feststellen, dass Sri Lanka vollgepackt ist mit vielen Traumstränden. Ich habe meine absolute Perle in der Nähe von Tangalle gefunden. Wie Du schon beschreibst, musste ich ein Weilchen gehen, bis ich den Strand erreichte. Aber das, was ich dort gefunden habe, war einfach Klasse: http://www.travel-sisi.com/2014/04/01/traumstrand-sri-lanka/

    Liebe Grüsse
    Travel Sisi

  3. Hallo Wibke,
    super Fotos – welch traumhafte Strände! Da freue ich mich gleich noch viel mehr auf meinen Tripp im März nach Sri Lanka.
    Liebe Grüße,
    Sabine

  4. Liebe Wibke, welche Unterkunft kannst du für den Tangalle Beach empfehlen? Von Sanjis Cabanas und dem Cinnabar Resort habe ich gelesen. Doch sicher hast du einen guten Tipp! Liebe Grüsse Claudia

    • Liebe Claudia,
      Tangalle war einer der wenigen Orte, an dem wir angekommen sind ohne einen wirklichen Plan für eine Unterkunft zu haben. Wir sind dann an der Straße entlang gelaufen und haben das “nugasewana eden guest house” (http://www.nugasewana.com) gefunden, das auch im Lonely Planet beschrieben war. Wir durften die Zimmer anschauen und diese waren wirklich ok. Auch das Frühstück war gut. Allerdings ist das Hotel nicht direkt am Strand sondern auf der anderen Straßenseite. Wir waren aber nicht lange in Tangalle und wollten daher eh nicht den ganzen Tag am Strand liegen, sondern einige Strände besichtigen. Von daher hat das bei uns gut gepasst. Liebe Grüße, Wibke

  5. Ein wirklich schöner Blog:) aber wäre es möglich eine besser Beschreibung zu bekommen, wo der Strand in tangalle ist, bzw im welche Richtung wir laufen müssen?

    • Vielen Dank für das Lob. Das freut mich sehr.
      Die Beschreibung zu genau diesem Strand ist etwas schwierig, da wir einfach los gelaufen sind und ihn dann zufällig gefunden haben. Google mal nach “Goyambokka beach”. Ich denke, das wird er gewesen sein bzw. eine Bucht davor oder dahinter.

  6. Hallo Wibke,
    wir sind eine kleine Familie (Tochter, 15 Monate alt) und möchten in Mai 2017 nach Sri Lanka verreisen. Da wir leider noch nie in Sri Lanka waren haben wir noch keine konkrete Idee wo im Sri Lanka am besten für uns drei im Monat Mai wäre. Eine Kombination von Baden am Strand und Aktivitäten am Land wäre super. Was sind deine Empfehlungen? Welche Umgebung? Alles separat buchen oder pauschal? Ist Mietwagen eine gute Idee? Elefanten Safari mit dem Kind oder doch nicht?
    Vielen Dank und LG aus Wien

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